IP/09/ 1043 Brüssel, den 26. Juni 2009 26. Juni 2009 – Internationaler Anti-Drogen-Tag: Startschuss für die Europäische Aktion Drogen Wussten Sie, dass rund 12 Millionen Menschen in der EU Kokain nehmen oder schon einmal genommen haben? Wussten Sie, dass im Durchschnitt jede Stunde ein EU-Bürger an einer Überdosis Drogen stirbt? Wussten Sie, dass es in Europa jedes Jahr 7000 bis 8000 Drogentote gibt? Angesichts dieser ernsthaften Problematik hat die Europäische Kommission heute eine neue Aufklärungs- und Informationskampagne unter dem Motto „Europäische Aktion Drogen (EAD)” gestartet, mit der die EU-Bürger sensibilisiert und mobilisiert werden sollen. Mit der Aktion, die auf dem Prinzip der „geteilten Verantwortung” basiert, soll jeder – Gruppen, Einzelpersonen, Fachkreise sowie schlichtweg alle Bürgerinnen und Bürger – dazu motiviert werden, einen Aufruf zu unterzeichen und sich zu verpflichten, sich auf die eine oder andere Art und Weise im Kampf gegen Drogen zu engagieren. Jacques Barrot, Vizepräsident der Europäischen Kommission, hat heute im Beisein des Journalisten und TV-Stars Nikos Aliagas sowie des Journalisten und gesellschaftlichen Aktivisten Jerzy Owsiak auf einer hochkarätigen Veranstaltung mit 120 Teilnehmern aus der EU offiziell den Startschuss für die Europäische Aktion Drogen gegeben. Vizepräsident Jacques Barrot, der in der Kommission für das Ressort „Justiz, Freiheit und Sicherheit“ zuständig ist, erklärte hierzu: „ Mit dem EU-Drogenaktionsplan (2009-2012) sollen sowohl EU-Bürger als auch Organisationen motiviert werden, sich aktiv im Kampf gegen Drogen zu engagieren. Eine der wichtigsten Aktionen in diesem Zusammenhang ist die „Europäische Aktion Drogen”. Hiermit erreichen wir die EU-Bürger in ihrem Alltag und bieten ihnen eine Plattform, um sich zu äußern und sich aktiv einzubringen." 21 Organisationen haben sich heute dazu verpflichtet, bei der Aktion mitzumachen: Elternvereinigung der Europäischen Schule Brüssel I ( Belgien ) Antidrogenrat Zypern (Zypern) ETHIAS (Belgien) FESAT – Stiftung der europäischen Telefonberatungsstellen für Drogenabhängige (EU) FNAPT– Fédération Nationale de Prévention Toxicomanies (Frankreich) Fondazione Villa Maraini (Italien) Stiftung Caixa (Spanien) Stiftung WOSP - The Great Orchestra of Christmas Charity Foundation- Jerzy Owsiak (Polen) FPAT – Portugiesischer Verband sozialer Einrichtungen im Bereich der Drogenprävention (Portugal) ICOS – International Council on Security and Development (EU) Le Phare, familles face à la drogue (Frankreich) London Drug Policy Forum (Vereinigtes Königreich) Ausschuss für Drogenbekämpfung, Blagoevgrad (Bulgarien) Peitenger Jugendhaus ASBL (Luxemburg) PREV CENTRUM (Tschechische Republik) PREVNET (EU) Pfadfindergruppe Qrendi (Malta) Zeitschrift TIIMI (Finnland) YSPDB –Youth Society for Peace and Development of the Balkans (Bulgarien) WOCAD – Women's Organisations Committee on Alcohol and Drug issues (Schweden) EMCDDA – Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht Seit heute können sich Bürger und Organisationen aus der Europäischen Union an der Aktion beteiligen. Sie können ihrer Arbeit auf europäische Ebene mehr Sichtbarkeit verleihen, indem sie in ihrem Umfeld, in ihrem Tagesgeschäft und mit ihrem sozialen Engagement über die Gefahren des Drogenmissbrauchs aufklären und sich für die Drogenbekämpfung einsetzen. Die Europäische Kommission fördert kreative Maßnahmen und Sonderaktionen, mit denen das Drogenverhalten beeinflusst, über Drogen informiert und auf die Gefahren des Drogenmissbrauchs aufmerksam gemacht wird. Näheres dazu finden Sie unter www.action-drugs.eu . Mehr über die Tätigkeit von Vizepräsident Barrot erfahren Sie unter http://ec.europa.eu/commission_barroso/barrot/welcome/default_de.htm